Über 30 Möglichkeiten, um E-Mail-Adressen zu generieren

Wo und wie Interessenten zur Abgabe der E-Mail-Adresse aufgefordert werden sollen, hängt von Ihren Unternehmenszielen ab. Wenn neue E-Mail-Adressen für Sie wichtig zur Neukundengewinnung sind, dann reicht ein kaum wahrnehmbarer Link auf ein Newsletter-Formular nicht aus.

Emails

Auf onlinemarketing-praxis.de sind über 30 verschiedene Anleitungen aufgelistet, mit denen man effizient und gezielt neue E-Mail-Adressen gewinnen kann. Diese wollen wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten und haben Sie folgend aufgelistet. 

  1. "Ist der Newsletter ein wichtiges Instrument, dann binden Sie diesen ruhig in die Navigation oder Startseite Ihrer Website ein. So ist der Newsletter gleich an einer wichtigen Stelle verlinkt.
  2. Auf vielen Websites gibt es eine rechte Spalte. Hier können Sie neben den Links zu Ihren Social-Media-Kanälen auch einen Link zu Ihrem Newsletter integrieren.
  3. Platzieren Sie den Newsletter im Footer Ihrer Website. Nutzer haben gelernt, dass Links zum Impressum, zur Kontaktseite, zu den Social-Media-Kanälen und zum Newsletter im Footerintegriert sind.
  4. Schreiben Sie Fachartikel für andere Websites oder Blogs? Dann versuchen Sie am Ende des Artikels einen Link zu Ihrem Newsletter zu integrieren. Denn wenn einem Leser der Artikel gefällt, kann er sich so direkt für den Newsletter registrieren.
  5. Gibt es andere Newsletter, die die gewünschte Zielgruppe ansprechen? Dann können Sie versuchen, hier Werbung für Ihren Newsletter zu integrieren.
  6. Veranstalten Sie Gewinnspiele. Auf der Formularseite zur Teilnahme können Interessenten dann auch über ein zusätzliches Häkchen Ihren Newsletter abonnieren. Das funktioniert sehr oft, denn viele Teilnehmer denken, dass ihre Gewinnchancen steigen, wenn sie den Newsletter abonnieren. Der Teilnehmer muss den Haken aktiv setzen und die Bestellung bestätigen (Double-Opt-in).ACHTUNG: Kopplung von Gewinnspiel und Newsletter unter dem Motto „Du kannst nur am Gewinnspiel teilnehmen, wenn Du meinen Newsletter abonnierst“ sind rechtlich nicht gestattet. Hier gibt es mehr Informationen dazu: http://www.it-recht-kanzlei.de/kopplung-gewinnspiel-werbung.html
  7. Stellen Sie hochwertige Inhalte in Form von Ratgebern, Checklisten oder Whitepaperszur Verfügung. Interessenten erhalten den Link zu diesen Inhalten, nachdem sie sich durch ein Formular angemeldet haben. In diesem Formular können die Interessenten dann auch gleich den Newsletter abonnieren. Und natürlich müssen Sie die Newsletter-Anmeldung vom Nutzer noch bestätigen lassen.
  8. Stellen Sie einen Freemium-Service bereit. Freemium ist ein Geschäftsmodell, bei dem der Basisservice kostenfrei ist und Services mit mehr Leistungen dann kostenpflichtig sind. Um diesen Service zu nutzen, muss sich der Interessent anmelden und einloggen. Hierzu fragen Sie natürlich auch die E-Mail-Adresse ab, damit Sie sogenannte Service-Mails an den Nutzer senden können. So haben Sie ein Kundenverhältnis geschaffen und können den Nutzer zum Beispiel über verwandte kostenpflichtige Services informieren.
  9. Auch Werbung in Suchmaschinen können Sie für die Gewinnung von Newsletter-Abonnenten nutzen. Enthält Ihr Newsletter zum Beispiel regelmäßig Tipps zum Bau und zur Pflege von Gartenteichen, dann sind „Tipps Gartenteich“ oder „Gartenteich bauen selber machen“ relevante Keywords, die Sie buchen können, um Ihren Newsletter zu bewerben.
  10. Nutzen Sie Affiliate-Marketing, um E-Mail-Adressen für Ihren Newsletter zu generieren. Hier zahlen Sie dem Partner eine Provision für eine erfolgreiche Anmeldung.
  11. Wer kennt sie nicht, die Acrylbox, in die Interessenten auf Messen oder anderen Veranstaltungen ihre Visitenkarte hineinwerfen. Box aufstellen, dranschreiben, welche tollen Informationen Ihr Unternehmen kostenfrei als Newsletter versendet, fertig. Diese Interessenten erhalten dann eine Bestätigungs-E-Mail und wenn der Interessent den Bestätigungs-Link geklickt hat, haben Sie eine rechtlich einwandfreie Einwilligung gemäß eines Double-Opt-in.
  12. Platzieren Sie in gedruckten Ratgebern, Präsentationen auf Slideshare oder Whitepapers als PDF am Ende einen Hinweis auf Ihren Newsletter. Wenn die Veröffentlichung den Leser überzeugt, freut er sich, wenn er mehr von Ihren Inhalten lesen kann.
  13. Gibt es Kunden, deren E-Mail-Adresse unbekannt, aber die Telefonnummer in Ihrem System vorhanden ist? Dann rufen Sie sie an und bewerben Ihren Newsletter. Zufriedene Kunden sind oft an Informationen Ihres Anbieters interessiert.
  14. Halten Sie Vorträge? Ich lasse bei meinen Vorträgen immer mehrere Umlaufzettel herumgehen. Hier können die Zuhörer sich eintragen, wenn Sie die Präsentation per E-Mail erhalten wollen. In einer weiteren Spalte können die Zuhörer ankreuzen, ob sie auch den Newsletter erhalten wollen. Dieses Einverständnis muss ich natürlich noch einmal durch eine Bestätigungs-E-Mail absichern, um rechtlich abgesichert zu sein. Ich überzeuge also durch die Präsentation, so dass fast alle Zuhörer die Präsentation erhalten wollen und mehr als 80 % davon auch noch den kostenfreien Newsletter abonnieren.
  15. Veranstalten Sie eine Party. Bei der Anmeldung auf dem Online-Formular zur Party geben Sie dem Gast dann auch eine Möglichkeit sein Einverständnis für weitere Informationen abzugeben.
  16. Kooperieren Sie mit anderen. Bei Co-Registrierungen, kurz Co-Regs, hat ein Interessent die Möglichkeit, neben der Registrierung für den eigentlichen Service zusätzlich auch weitere Services wie zum Beispiel Ihren hochwertigen Newsletter zu bestellen. Im rechten Bild sehen Sie Co-Registrierungen beim Newsletter der Internet World Business.
  17. Werben Sie in anderen Newslettern, die Ihre Zielgruppe abonniert hat. Nutzen Sie Google für Ihre Recherche. Spezielle Suchparameter helfen Ihnen bei der gezielten Suche nach bestimmten Newslettern.Praxisbeispiel: Nehmen wir an, Sie sind ein Hersteller von Gartenteichpumpen und versenden regelmäßig einen Newsletter zum Thema Gartenteiche. Sie kennen zwar die Newsletter Ihrer Wettbewerber, aber Sie schaffen es aus unerfindlichen Gründen nicht, dort für Ihren Newsletter zu werben. Folgende Suche bei Google liefert sehr viele hochwertige Treffer: intitle:newsletter intext:gartenteich. Sprechen Sie die Versender der Newsletter an und fragen nach Werbemöglichkeiten. Sie werden sicherlich in einigen Newslettern die Werbung für Ihren Newsletter platzieren können.

    In diesem Artikel erfahren Sie mehr über die Suchparameter von Google und deren Einsatz in der Praxis.

  18. Haben Sie einen YouTube-Account oder -Kanal und veröffentlichen eigene Videos? Dann zeigen Sie am Ende Ihrer Videos, dass Sie einen Newsletter haben und zeigen die URL. Den Link setzen Sie am besten auch in den Beschreibungstext zu Ihrem Video bei YouTube.
  19. Bedrucken Sie T-Shirts mit einem kurzen Text und der URL zu Ihrem Newsletter. Tragen Sie oder Ihr Team das T-Shirt zu Anlässen, bei denen sich Ihre Zielgruppe aufhält. Sie glauben gar nicht, wie viele Abonnenten Sie mit so einer Aktion generieren können.
  20. Bevor Sie einen neuen Newsletter versenden, schreiben Sie eine Ankündigung mit den Inhalten des Newsletters bei Facebook, Google+, XING und Co. So überzeugen Sie oft Ihre Fans, auch den Newsletter zu abonnieren.
  21. Fordern Sie Ihre Fans und Follower bei Facebook, Google+, XING und Co. aktiv auf, Ihren Newsletter zu abonnieren.
  22. Tragen Sie sich in Newsletter-Verzeichnissewie www.newsletter-verzeichnis.dewww.newsletterverzeichnis.dewww.newslettersuchmaschine.de, etc. ein.
  23. Haben Sie Kontakte zu Journalisten ober Bloggern? Dann sprechen Sie sie an, ob diese Ihren Newsletter erhalten wollen. Multiplikatoren sind auch für Ihren Newsletter wichtige Personen. Wenn der Inhalt Ihres Newsletters diese Personen überzeugt, dann haben Sie gute Chancen, dass diese Ihren Newsletter weiterempfehlen.
  24. Erstellen Sie Pressemitteilungen zu Ihrem Newsletter und verbreiten Sie diese im Internet und in Offline-Medien. Es gibt sicherlich interessante Themen. Hat Ihr Newsletter die Schallmauer von 10.000 Abonnenten geknackt? Hat Ihr Newsletter ein neues Layout und ist so noch attraktiver geworden? Berichten Sie darüber.
  25. Ist der Link zu Ihrer Newsletter-Bestellseite sehr lang, dann erstellen Sie eine kurze URLmit einer Weiterleitung wie zum Beispiel www.meinewebsite.de/newsletter. Für Offlinemedien können Sie diese URL gut nutzen.
  26. Nutzen Sie Ihre gedruckten Broschüren und Visitenkarten, um auch hier auf Ihren Newsletter zu verweisen.
  27. Erstellen Sie Werbegeschenke, auf denen der Link zu Ihrem Newsletter enthalten ist.
  28. Nutzen Sie bestehende Telefon-Marketing-Maßnahmen auch dafür, das Einverständnis für Newsletter und andere E-Mailings von Ihrer Zielgruppe zu erhalten.
  29. Erstellen Sie einen Online-Test, in dem Nutzer vorgefertigte Fragen beantworten. Auf Basis der Antworten lassen sich Nutzer zum Beispiel in Persönlichkeitstests, Selbsttests oder Typentests eingruppieren. Die umfangreichen Ergebnisse der Analyse erhalten die Nutzer dann per E-Mail. Und natürlich vergessen Sie dabei nicht, Ihren Newsletter über eine Checkbox auch gleich bestellbar zu machen. Lassen Sie sich bei diesen Tests zum Thema Gesundheit inspirieren.
  30. Schalten Sie Print-Anzeigen? Dann verweisen Sie auch hier eventuell an einer passenden Stelle auf Ihren Newsletter.
  31. Nutzen Sie QR-Code und platzieren Sie diesen in Anzeigen und Drucksachen. Oder erstellen Sie noch ein T-Shirt mit dem QR-Code.qrcode
  32. Schulen Sie Ihren Kundenservice oder die Mitarbeiter, die Telefonanrufe von Kunden und Interessenten entgegennehmen. Oft gelingt es am Ende eines Telefonates, den Newsletter vorzustellen. Überzeugen Sie den Gesprächsteilnehmer von den Mehrwerten Ihres Newsletters.
  33. Fordern Sie Ihre Abonnenten auf, Ihren Newsletter an andere Interessenten weiterzuempfehlen – unter dem Motto: „Gefällt Ihnen unser Newsletter? Dann freuen wir uns darüber, wenn Sie ihn an ihre Freunde, Kollegen oder Bekannten weiterempfehlen.“ Den Empfehlungen von Bekannten durch Mundpropaganda vertrauen wir.
  34. Setzen Sie interaktive Layer auf Ihrer Website ein, die das Newsletter-Bestellformular enthalten. Diese Layer lassen sich auch nach dem Verhalten des Nutzers steuern. Zum Beispiel kann ein Layer dann einblendet werden, wenn ein Nutzer ans Ende einer Webseite scrollt. Oder der Layer ist erst klein und enthält nur den Call-to-Action, also die Handlungsaufforderung an den Nutzer. Und wenn der Nutzer mit der Maus über diesen Bereich fährt, vergrößert sich der Layer und zeigt mehr Informationen und das Bestellformular.
  35. Erstellen Sie einen Flyer, auf dem Sie Ihren Newsletter vorstellen. Legen Sie diesen dann an passenden Orten aus, an denen sich die potenziellen Abonnenten aufhalten, die Interesse an Ihren Informationen haben können.
  36. Das oberste Gebot: Sorgen Sie stets für eine hohe Qualität der Inhalte Ihres Newsletters. Denn ein Newsletter ist schnell abbestellt.
  37. Und damit folgt nun auch mein letzter Tipp, um E-Mail-Adressen zu generieren: Fragen SieIhre Abonnenten, welche Inhalte gut ankommen und welche nicht so beliebt sind. Fragen Sie sie auch, welche Themen, Services und Angebote der Newsletter zusätzlich enthalten soll. Mit diesem Feedback können Sie Ihren Newsletter noch attraktiver gestalten. Denn ein inhaltlich optimierter Newsletter überzeugt potenzielle Abonnenten stärker, Ihren Newsletter zu bestellen. Und eine höhere Konversionsrate führt automatisch zu mehr Abonnenten.

Und noch einmal: Es ist ganz wichtig, dass Sie auch bei E-Mail-Adressen, die Sie nicht über die Newsletter-Bestellseite und den Double-Opt-in-Prozess generieren, die Einwilligung noch einmal über eine Bestätigungs-E-Mail absichern. Erst wenn Sie diese zweite Einwilligung haben, sind Sie rechtlich abgesichert."

Wir hoffen, dieser Eintrag von onlinemarketing-praxis.de hilft Ihnen in Zukunft bei der Generierung neuer E-Mail-Adressen!

Eine schöne Woche wünscht das Six Point Media Team 🙂

 

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