Was Sie beim Webseiten- und Onlineshop-Relaunch beachten sollten-Die Einstiegsphase

Im letzten Beitrag sind wir bereits auf einige wichtige Punkte eingegangen, die Sie im Zuge eines Webseiten- oder Onlineshoprelaunchs beachten müssen. Sobald Sie sich für eine geeignete Agentur entschieden haben und bereits erste Entwürfe für den neuen Internetauftritt von der Agentur vorgelegt bekommen haben, geht es ins Detail.

Besprechen Sie Ihre Vorstellungen genau mit Ihrer Agentur und klären Sie wichtige To-Dos bereits vor Beginn der Programmierarbeiten ab. (Fotocredit: Pixabay)

Besprechen Sie Ihre Vorstellungen genau mit Ihrer Agentur und klären Sie wichtige To-Dos bereits vor Beginn der Programmierarbeiten ab. (Fotocredit: Pixabay)

  • Besprechen Sie mit Ihren Mitarbeitern aus dem Sales- und dem Marketing die Entwürfe und entscheiden Sie sich für den, den die meisten Mitarbeiter am besten finden. Hier können Sie getrost auf die Intelligenz der Masse vertrauen. Sollten Sie sich nicht einigen können, holen Sie Ihre Kunden ins Boot. Bitten Sie ausgewählte Kunden und Freunde, die Mockups zu bewerten. So können Sie die kundenfreundlichste Lösung finden. Generell sollte es aber auch für die von Ihnen gewählte Agentur kein Problem sein, das Design je nach Geschmack noch etwas abzuändern.
  • Wenn Sie sich für ein Design entschieden haben, veranschlagen Sie mit den Projektmanager und am besten auch mit dem Programmierer der Seite einen gemeinsamen Gesprächstermin. Listen Sie vorab mit Ihren Mitarbeitern die wichtigsten Funktionen für Ihre Seite auf und übermitteln Sie diese direkt im Gespräch oder vorab bereits dem Projektmanager. Diese Funktionen sollten die Grundstruktur seines Projektplans darstellen.
  • Entscheiden Sie sich bei dem Relaunch eines Onlineshops für ein Shopsystem und lassen Sie sich hierzu von der Agentur beraten. Es gibt unterschiedlichste Möglichkeiten, einen Onlineshop aufzubauen. Neben dem WordPress-basierten WooCommerce sind beispielsweise Magento und XT-Commerce bekannte Onlineshopsystem (die Liste könnten wir hier endlos fortführen, weswegen wir uns auf diese drei relativ bekannten Systeme beschränken).
  • Denken Sie hierbei auch an Sachen, die Sie für selbstverständlich halten. Es ist nicht immer gesagt, dass die von Ihnen beauftragte Agentur die selben Dinge für selbstverständlich hält. Hierzu zählen zum Beispiel die Anrede der Kunden auf der Webseite (wird gedutzt oder gesiezt), die Einbindung einer Newsletter-Anmelde-Funktion bei der Registrierung oder auch die mobile Optimierung der Webseite. Weisen Sie die von Ihnen beauftragte Agentur darauf hin, dass Sie diese Funktionen bei Fertigstellung der Webseite bzw. des Shops erwarten, so kann vermieden werden, dass es im Nachhinein zu Sonderzahlungen für extra angesetzte Programmierarbeiten kommt.
  • Klären Sie in dieser Phase auch ab, ob die Seite im Anschluss an die Programmierung SEO-optimiert wird oder ob dies zu separaten Extrakosten führt.
  • Sollten Sie für Ihre Produkte spezielle Produktkonfiguratoren benötigen, fragen Sie bereits vor Beginn der Programmierarbeiten nach, ob der zuständige Programmierer mit dieser Thematik vertraut ist. Ansonsten kann es im zeitlichen Ablauf zu unschönen Verzögerungen kommen, infolgedessen der Projektplan nicht eingehalten werden kann.
  • Sobald die ersten Vorüberlegungen und Anforderungen übermittelt wurden, kann sich die beauftragte Agentur an die Programmierarbeiten wagen.
  • Lassen Sie sich hierbei, wenn Sie über geeignete Mitarbeiter im Marketing verfügen, spezielle Zugänge für die Entwicklungsplattform der neuen Webseite geben. So können Sie die Arbeit der Agenturen monitoren und den Zeitplan auch selbstständig im Auge behalten.

Im nächsten Blogeintrag befassen wir uns dann mit der Programmierphase und Testphase kurz vor dem Go-Live des neuen Onlineshops bzw. der neuen Seite.

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